Jeden 2. Donnerstag im Monat (außer an Feiertagen) ab 18 Uhr in der Kaiserstr. 160-162, 76133 Karlsruhe.
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Susanne Viehbacher
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Was bisher geschah...
Weltkrebstag 2024: Eindrücke aus Karlsruhe
Ein Beitrag von Susanne Viehbacher
Vorstandsmitglied im Verein und Gruppenkoordinatorin der Selbsthilfegruppe in Karlsruhe
Die Psychosoziale Krebsberatungsstelle Karlsruhe veranstaltete in diesem Jahr zum Weltkrebstag am 04.02.2024 in Kooperation mit dem Städt. Klinikum Karlsruhe einen Tag der offenen Tür. Unsere Selbsthilfegruppe in Karlsruhe erhielt im Januar eine Einladung zu dieser Veranstaltung. Natürlich hakte ich gleich nach, ob wir uns auch aktiv daran beteiligen könnten. So konnten wir und einige andere Selbsthilfegruppen mit einem Informationsstand bei dieser Veranstaltung dabei sein. Wir waren sehr gespannt, ob an einem Sonntag Nachmittag auch wirklich Interessierte vorbei kommen würden.
In allen Räumen der AWO-Krebsberatungsstelle wurde ein separates Programm angeboten. So gab es Sozialberatung durch die Sozialarbeiter*Innen , psychologische Beratung, die Yoga-Gruppe für Krebsbetroffene stellte sich vor und man konnte aktiv einige Übungen ausprobieren. Es gab Angebote der Musikgruppe, sowie ein Probetraining der Gruppe Beckenbodengymnastik für Männer. Vorgestellt wurde auch die Komplimentärmedizin des Städt. Klinikums. Neben Beratung gab es auch eine sehr angenehme und beruhigende Handmassage mit ätherischen Ölen.
Im grossen Veranstaltungsraum wurden zwei Vorträge angeboten. Zum einen referierte Dr. Binnenhei zum Thema „Wie funktioniert das Clinical Cancer Center“. Zum anderen berichtete Prof. Dr. Bentz über die Highlights im Clinical Cancer Center des Städt. Klinikums. Zwei Räume waren für die Selbsthilfegruppen reserviert. So konnten wir an unserem Informationsstand einige Gespräche mit Interessierten führen. Ganz wichtig war auch der Austausch mit anderen Selbsthilfegruppen, regionalen Institutionen, der psychosozialen Krebsberatung, den Ärzten des Städtischen Klinikums Karlsruhe usw. Auch für das leibliche Wohl war gut gesorgt. Bei Kaffee und Nusszopf konnte man sich jederzeit zwischendurch stärken. Der Sonntag Nachmittag ging wie im Flug vorbei und wurde mit einem „zauberhaften Abschluss“ beendet. Ein Mitglied der Selbsthilfegruppe für Magenlose begeisterte Groß und Klein mit einigen Zaubereien.
Aufgrund des großen Interesses an dieser Veranstaltung wird es in spätestens zwei Jahren wieder eine Veranstaltung zum Weltkrebstag geben. Wir werden auf alle Fälle wieder dabei sein!
2023: Gastvortrag am Zentrum für Personalisierte Medizin Ulm
Im Rahmen des Informationstags für Patient*innen mit onkologischen Erkrankungen und deren Angehörige am Zentrum für Personalisierte Medizin des Universitätsklinikum Ulm (ZPM) war das Selbsthilfenetzwerk Kopf-Hals-M.U.N.D.-Krebs e.V. durch Susanne Viehbacher und Holger Franke vertreten, Gruppenkoordinatoren der SHG Heidelberg.
In seinem Gastvortrag über „Personalisierte Medizin aus dem Blickwinkel der Patient*innen“ betonte Holger Franke, dass sie für den Bereich Kopf-, Hals-, Mundkrebs große Hoffnungen weckt, bisher aber, bis auf Erfolge bei der Immuntherapie, noch kein signifikanter Durchbruch gelungen ist. Auf wirklich schonende und zielgerichtete Therapien müssen Kopf-, Hals-, Mundkrebs Patient*innen leider noch warten, auch wenn verschiedene Studien (Checkpoint-Inhibitoren) aufhorchen lassen.
Laut Holger Franke tauchen in diesem Zusammenhang immer wieder folgende Wünsche der Patienten auf:
- mehr Arzt- / Patientengespräche
- mehr Zusammenarbeit zwischen Hausarzt und Nachsorgeärzten
- Erhebliche Verkürzung von Wartezeiten beim Psychoonkologen
- mehr Mittel für die Forschung
… und letztlich: Mehr Aufmerksamkeit für die Selbsthilfe als wichtiges Element im Akutstadium und in der Nachsorge. Dies sollte als Teil der personalisierten Medizin verstanden werden.







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